Wahlen


GROSSRATSWAHLEN VOM 23. OKTOBER

Unsere Kandidierenden der Liste 3, Bezirk Laufenburg

 

 

03.01. Elisabeth Burgener Brogli, gewählt mit 2’232 Stimmen

bisher
*1961
Gipf-Oberfrick

Werklehrerin, Lehrbeauftragte FHNW,Co-Präsidentin SP Aargau

KAIB, alv, Netzwerk Asyl Aargau, VPOD

„Ich sage NEIN zu einem Atommülllager im Jurapark, bzw. im grössten Wasserschloss der Schweiz. Zum einen sind die heutigen Verfahren und Prozesse zur Bestimmung eines geeigneten Standortes nicht transparent und alles andere als demokratisch. Zum anderen stecken wir seit Beginn der Nutzung der Atomenergie in einem Dilemma: Es wird auf der einen Seite der sogenannt  “saubere” Strom produziert, andererseits haben wir auf die Frage zur Lagerung der gefährlichsten Abfälle keine Antwort. Die SP fordert auch deshalb ein Ende der Atomenergieproduktion. Am 27. November kommt die Volksinitiative “Für einen geordneten Ausstieg aus der Atomenergie” (Atomausstiegsinitiative) zur Abstimmung. Es braucht unbedingt ein JA – auch um endlich die unsinnige Produktion des Atommülls zu stoppen.“

 

 

03.02. Colette Basler, gewählt mit 1’775 Stimmen

*1973
Zeihen

Lehrerin, Bäuerin,Präsidentin Schulpflege Zeihen

alv, VASP, BVA, Unia

„Ich setzte mich für den Erhalt des Buechs in seiner heutigen Form und damit gegen die Aushubdeponie ein. Die Landschaft liegt mitten im Jurapark, einem Naherholungsgebiet mit einem Untergrund, welcher sich nicht als Aushubdeponie eignet. Durch die vielen Lastwagen entstünde ein grosser Mehrverkehr, der insbesondere Ueken und sein Quartier an der Zeiherstrasse massiv belastet. Aushubdeponien gehören direkt an Autobahnanschlüsse, so dass Mensch und Umwelt möglichst wenig Belastung erfahren.“ 

 

 

03.03. Rolf Schmid, nicht gewählt mit 1’356 Stimmen

*1992
Mettauertal

Kaufmann, angehender Ökonom, Präsident SP Bezirk Laufenburg

VPOD, Greenpeace, WWF,Amnesty International, KAIB

Die Diskussion um das Berufsbildungszentrum Fricktal in Rheinfelden hat es gezeigt. Flächendeckende Aus- und Weiterbildungsangebote, egal ob bei Mittelschulen oder der Primar- und Sekundarstufe werden weiterhin als reine Kostenfaktoren betrachtet. Es handelt sich aber um wichtige Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und den Wirtschaftsstandort Aargau. Ich setzte mich dafür ein, dass unsere Region ihren Berufsschulstandort behält und das die Erwachsenenbildung weiterhin gefördert wird.“

 


03.04. Verena Buol Lüscher, nicht gewählt mit 1’233 Stimmen

*1961
Gipf-Oberfrick

Floristin, Gärtnerin

Vorstand SP Gipf-Oberfrick, KAIB

„Das Fricktal mit seinem unverwechselbaren Landschaftsbild, den 31 Gemeinden und die Funktion als Grenzregion ist raumplanerisch eine Herausforderung. Dabei gilt es, die gewachsenen, geschichtlichen Traditionen und Gewohnheiten zu berücksichtigen und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll zusammen zu arbeiten. Es sind innovative, unkonventionelle Ideen gefragt bei der Planung des Schulraumes, der Einteilung der Siedlungsgebiete und bei der Erhaltung der Erholungsräume. Ein Augenmerk muss auch die Mobilität im öffentlichen Verkehr sein, das Fricktal, eingebettet in die sanften Hügel und begrenzt durch den Rhein aber offen Richtung Basel, stellt uns auch da vor eine besondere Herausforderung. Ganz im Zeichen der SP, also gemeinsam, solidarisch und sozial, setzte ich mich für langfristige Lösungen zum Wohle des Fricktals ein.“

 

 

03.05. Benjamin Bieri, nicht gewählt mit 847 Stimmen

*1997
Laufenburg

Student Wirtschaft und Philosophie

JUSO, WWF, Amnesty International,IG Asyl Laufenburg, Vorstand JUSO Aargau

„Als Mitglied in der IG Asyl Laufenburg habe ich nun länger als ein Jahr, Asylsuchenden geholfen, die Tür in die für sie fremde Schweiz zu öffnen, indem wir ihnen Deutsch unterrichtet, mit ihnen Kaffee getrunken oder Karten gespielt haben. Nur so funktioniert Integration. Nicht nur im Asylwesen, sondern überall in der Gesellschaft. Wenn Leute zusammenkommen, ein Problem ohne Vorurteile angehen und sich freiwillig, gemeinsam für eine Sache engagieren. Die öffentliche Hand muss Projekte in diesen Bereichen sowohl finanziell als auch ideell fördern und mit guten Rahmenbedingungen zu deren Wirken beitragen. Dafür setze ich mich auch politisch ein.“

 


03.06. Gunthard Niederbäumer, nicht gewählt mit 891 Stimmen

*1962
Frick

Dr. Sc. Nat. ETH, Gemeinderat

SES, solidar

„Bei der ganzen Diskussion um die Migrationsströme ist es mir wichtig, nie zu vergessen, dass es sich hier in erster Linie um Menschen handelt. Sie haben ein Recht auf Sicherheit und einen respektvollen Umgang. In diesem Sinn setze ich mich als Gemeinderat für eine Migrationspolitik ein, welche den Menschen und seine Würde ins Zentrum stellt. Dies bedingt auch von Anfang an einen offenen Dialog mit der Bevölkerung. Die bisherige Diskussion um das Asylzentrum in Frick zeigt, dass mit der nötigen Weitsicht und Vernunft pragmatische und einvernehmliche Lösungen möglich sind.“

 

 

03.07. Willy Burkhalter, nicht gewählt mit 861 Stimmen

*1960
Kaisten

Kaufmännischer Angestellter, Gemeinderat

„Jedes Jahr wächst die Zahl der zugelassenen Motorfahrzeuge. Um dies zu wissen, muss man keine Statistiken lesen, sondern lediglich die laufend längeren Staumeldungen am Radio zur Kenntnis nehmen. Neue Strassen werden es auf die Dauer nicht richten. Abhilfe schaffen kann vor allem der öffentliche Verkehr. Wie besser sein Angebot und wie vernünftiger seine Preise sind, desto attraktiver ist er. Vor 29 Jahren wurde der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) als erster integraler Tarifverbund der Schweiz gegründet. Er ist eine eigentliche Erfolgsgeschichte, vor allem auch dank seines attraktiven Preises. Die Erfolgsgeschichte dieses Umweltabos gilt es fortzuschreiten: mit einer weiterhin sehr massvollen Preisgestaltung. Davon profitieren Zehntausende in der Nordwestschweiz – und vor allem auch unsere Umwelt. Aus Überzeugung setze ich mich daher für den Erhalt des TNW und die bezahlbaren Abonnemente ein.“