• Praktisch einstimmig wurde Elisabeth Burgener am vergangenen Dienstag als Grossratspräsidentin gewählt. Die SP Bezirkspartei und die SP Sektion Gipf-Oberfrick gratulieren ihr ganz herzlich zur glanzvollen Wahl. Dieses Resultat hat sie verdient. Als Grossrätin, Co-Präsidentin der Kantonalpartei, im Bezirksvorstand oder in der Sektion: Seit Jahrzehnten setzt sich die neu gewählte, höchste Aargauerin für die Interessen des oberen Fricktals ein. Sie politisiert mit Herzblut und kann auch andere für die Politik begeistern. Die Frauenförderung liegt ihr am Herzen und sie möchte auch in ihrem Präsidialjahr den Frauen verschiedene Plattformen bieten.

    Elisabeth Burgener hat einen breiten Leistungsausweis und hat sich besonders in der Bildungs- und Sozialpolitik einen Namen gemacht. Sie ist Mitbegründerin von KAIB (Kein Atommüll im Bözberg) und setzte sich jahrelang als Vorstandsmitglied ein für eine nachhaltige Energiepolitik.

    Eine Stärke von Elisabeth Burgener ist die Vernetzung mit verschiedenen Interessengruppen und Politiker:innen. Sie geniesst eine breite Unterstützung in der Bevölkerung und sie scheut sich nicht, anzupacken, wo Kräfte notwendig sind. Sei es in einer kommunalen Arbeitsgruppe oder an einer Standaktion. Das politische Engagement macht Elisabeth Burgener auch nach Jahren immer noch Spass und die Energie und Freude ist bei ihr immer wieder aufs Neue spürbar. Wir wünschen ihr ein erfolgreiches, farbiges und erlebnisreiches Präsidialjahr, den nötigen Durch- und Weitblick um im hektischen Ratsalltag und freuen uns auf die Durchführung weiterer politischer Projekte mit ihr.

  • Mit grosser Freude gratulieren wir den wiedergewählten Gemeinderät:innen und bedanken uns bei den Bürger:innen in den Gemeinden Frick, Gipf-Oberfrick, Kaisten und Oberhof für das grosse Vertrauen in unsere Arbeit. Gunthard Niederbäumer (Frick) und Heinz Herzog (Oberhof) wurden neu als Vizeammann und Verena Buol Lüscher in Gipf-Oberfrick als Frau Gemeindeammann gewählt. Wir sind überzeugt, dass die Gewählten bestens für das jeweilige Amt qualifiziert sind und wünschen ihnen viel Erfolg und Befriedigung im Amt.

     

  • Die SP Bezirk Laufenburg beteiligt sich an der öffentlichen Anhörung des Kantons zur Standortfrage der Mittelschule im Fricktal und spricht sich dabei mit Vorbehalt für das Gebiet Ebnet in Frick aus.

    Erfreut über regionale Standortentwicklung

    Erfreut ist die SP Bezirk Laufenburg grundsätzlich über den Entscheid von Parlament und Regierung der Wachstumsregion Fricktal endlich einen Standort für eine Mittelschule zuzugestehen. Mit dem Wegfall der Option ein Gymnasium oder die FMS in den benachbarten Kantonen zu besuchen, braucht es in der Region zwangsläufig einen Standort. Das heutige Firmengelände der K. Studer AG in Frick liegt in optimaler Umgebung zu den Schul- und Sportanlagen, dem Bahnhof und dem Zentrum der Gemeinde. Zudem befindet sich der mögliche Standort bereits in der Bauzone, es bedarf also keiner weiteren Verbauung von Grünflächen. Bis zu einem Standortentscheid in der Frage zur Mittelschule in der Region Brugg-Lenzburg könnte die Mittelschule in Frick zudem als Zwischenlösung für die Schüler*innen aus Brugg und Umgebung dienen.

    Verlagerung der Industrie an Peripherie macht auch ohne Mittelschule Sinn

    Der Kanton und die Gemeinde sollten sich auch bei einem Entscheid gegen den Standort in Frick darum bemühen einen neuen Standort für die K. Studer AG zu finden, denn das aktuelle Firmengelände mit der Nähe zu Schule, Zentrum und öffentlichem Verkehr hat für Frick ein grosses Entwicklungspotenzial. Aus ortsplanerischer Sicht ist der intensive Industriebetrieb in Zentrumsnähe nicht mehr zeitgemäss. Möglicherweise könnte die Fläche mit einer innovativen und nachhaltigen Mischform von Kleingewerbe, öffentlichen Bauten und bezahlbarem Wohnraum genutzt werden.

    Ungesunde Entwicklung von Privatisierungstendenzen und Prioritätensetzung

    Für die SP Bezirk Laufenburg ist klar, dass die hohen Investitionen in einen Mittelschulstandort im Fricktal nicht mit der Schliessung des Berufsbildungszentrums Rheinfelden oder weiteren Privatisierungen von Sonderschuleinrichtungen einhergehen dürfen. Wir stellen konsterniert fest, dass das Engagement von Kanton und Gemeinden in den letzten Jahren eine deutliche Prioritätensetzung bei der Bildung erfährt: Die heilpädagogischen Sonderschulen wurden ohne Zögern an einem Ort zentralisiert und über die Vergabe von Verträgen im Gleichzug privatisiert. Die Berufsschulstandorte in den Regionen werden mit dem aktuellen Konzept nur kurzzeitig erhalten und haben zu wenig Entwicklungspotenzial, um sich dauerhaft zu etablieren. Es fehlt an Strategie und Ideen, um die Bildung über die Volksschule hinaus konsequent und dauerhaft in der öffentlichen Hand zu behalten und regionalpolitischen Überlegungen gerecht zu werden. Die SP begrüsst jede Investition in die Aus- und Weiterbildung, erinnert aber ausdrücklich an die Chancengleichheit. Es kann nicht sein, dass Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung oder Absolvent*innen einer Berufsausbildung nicht den gleichen Stellenwert erhalten wie leistungsstarke Schüler*innen einer Mittelschule.